Holacracy

Als relativ neues Framework bietet Holacracy eine Alternative zur Top-down-Befehlskette des konventionellen Managements. Durch die dezentrale Verteilung von Entscheidungsmacht wird jeder Mitarbeiter in die Weiterentwicklung der Organisation eingebunden. Holacracy wurde vom Software-Entwickler Brian Robertson entwickelt, der das Framework nach zahlreichen Experimenten in seinem eigenen Unternehmen 2007 vorstellte.

Die Macht der Kreise

In einer Holokratie haben Mitarbeiter keine Positionen inne, sondern erfüllen Rollen, deren Verantwortungsbereiche klar definiert sind. Diese Rollen sind in selbstorganisierte Kreise strukturiert, die unterschiedliche Zwecke erfüllen und den höheren Kreisen untergeordnet sind.

Boris Gloger - Go Agile - Holocracy

Entscheidungsfindung in Holacracy

Ist Holokratie also ein demokratischer Ansatz? So ähnlich. Mitarbeiter treffen zwar gemeinsam Entscheidungen, um die klar umrissenen Ziele der Arbeitskreise zu erreichen. Das funktioniert aber nicht nach der klassisch-demokratischen Mehrheitsfindung, sondern Vorschläge gelten erst dann als angenommen, wenn sie nicht mehr mit sachlichen Gegenargumenten widerlegt werden können.

Kann Holacracy in Ihrem Unternehmen funktionieren?

Finden wir es heraus. In der Regel ist ein erster Testlauf notwendig, um das Potenzial von Holacracy für Ihre Organisation zu bestimmen.