Das Review als Nicht-Meeting

Der Sprint ist zu Ende. Das Team legt die Arbeit nieder und geht in das Review. Und schon ist sie wieder da: Die steife Meeting-Atmosphäre, in der die erlegten Stories nacheinander vorgeführt werden, ScrumMaster und Product Owner im Mittelpunkt stehen, und Anwesende ungeduldig auf den Stühlen rutschen. Wenn es ganz schlecht läuft, muss das Team sich auch noch gegenüber Product Owner und Management rechtfertigen, warum etwas so und nicht anders umgesetzt wurde.
Ein gutes Review ist wie eine gute Retrospektive: In dem einen geht es um die Auseinandersetzung mit dem Prozess, in dem anderen um die Auseinandersetzung mit dem Produkt. Alles andere sollte im Review im Hintergrund verschwinden. So ist es für das Review zum Beispiel irrelevant, wie viele Stories das Team geschafft hat. Ebensowenig sollte das Team im Review irgend etwas vorführen müssen, das keinen Nutzer interessiert. Deshalb macht der Product Owner die Abnahme der fertigen Stories bereits im Sprint und nicht erst im Review.
Für ein erfolgreiches, spannendes und wirklich kommunikatives Review kommt es auf die richtige Perspektive an:

Wie gestaltet ihr Eure Reviews? Was hat funktioniert, was nicht?