High five: Die 5. Auflage von "Scrum" ist da!

Ich wurde immer wieder gefragt: Warum schreibst du dein Buch in der 5. Auflage so gut wie neu, statt ein 44723_Gloger_169x240_3D_Flexweiteres Buch zu schreiben? Nun, mir war wichtig zu zeigen, dass sich Scrum weiterentwickelt hat. Auch in der agilen Software- und Produktentwicklung werden Produkte öfter überarbeitet als dass sie neu entwickelt werden.
Wer das “Scrum. Produkte zuverlässig und schnell entwickeln” in seinen alten Versionen kennt, wird sehen, dass ich bis auf die Darstellung der Rollen im Laufe der Zeit so gut wie alles verändert habe. In der 5. Auflage sind neue Ideen für das Daily Scrum dazugekommen, es gibt ein komplett neu geschriebenes Kapitel zur Skalierung und ein weiteres zur Führung von Scrum-Teams.
Ich glaube, es lohnt sich für euch, mal reinzuschauen. In den On- und Offline-Regalen der Buchhandlungen steht es ab dem 6. Juni 2016.
Roland Gareis, bekannter Autor und der Projektmanagementspezialist in Österreich, hat mir eine erste Rezension geschickt. Vielen Dank Roland!
“In der vorliegenden 5. Auflage des Buchs werden in umfassender Form die Prinzipien von Scrum beschrieben und es wird auch klar begründet, warum Scrum erfolgreich ist. Es werden einerseits die Scrum-Rollen, aber andererseits auch die Rollen der Customer, User und des Managements dargestellt, das die adäquaten Rahmenbedingungen für den Scrum-Einsatz sichern muss. Der Scrum-Prozess wird von der strategischen Planung bis zu den einzelnen Arbeitsschritten und Kommunikationsformaten der Durchführung von Sprints operativ und praxisnahe erläutert. Neue und interessante Schwerpunkte der 5. Auflage sind die Darstellungen der Möglichkeiten, Scrum zu skalieren, und der notwendigen Führungsqualifikationen zum Scrum-Einsatz. Im abschließenden Kapitel wird auf die Bedeutung von Werten als Grundlage des Management eingegangen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es dem Autor gelungen ist, Scrum anwendungs- und praxisorientiert darzustellen. Dabei wurden aber auch wesentliche theoretische Grundlagen und Konzepte, wie z.B. die soziale Systemtheorie, Lean Management, der Deming Cycle, etc.), behandelt.“ Professor Roland Gareis, Roland Gareis Consulting, Wien
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
Boris

Taskboard Basics

Jeden Morgen treffe ich mich mit meinem Team aus ScrumMastern vor unserem Taskboard, jeden Morgen synchronisieren wir uns im Daily und jeden Morgen verschieben wir dabei Post-Its auf mehreren Spalten von links nach rechts. Synchronisation über den Arbeitsfortschritt, das Glücksgefühl, etwas erfolgreich abgeschlossen zu haben und auf “Done” hängen zu können oder einfach nur einen Überblick über die Aktivitäten des Tages zu bekommen – es gibt viele Gründe, die für ein Taskboard sprechen.

Wie ist ein Taskboard aufgebaut?

Wegen seiner vielen Vorteile hat sich das Taskboard schnell verbreitet. Teams passen ihre Taskboards zwar ihren Bedürfnissen an, der Grundaufbau bleibt aber immer gleich. Es besteht aus drei Spalten: Tasks „To Do“, „Work in Progress“ und „Done“.
Taskboard
Scrum-Teams stellen vor die „To Do“-Spalte außerdem noch die priorisierten User Stories, auf die die jeweiligen Tasks einzahlen. Ein Taskboard liest sich also in der Regel von links nach rechts (Fortschritt) beziehungsweise von oben nach unten (Priorisierung). Neben den Spalten nutzen Teams gerne auch horizontale Unterteilungen, sogenannte „Swim Lanes“. Diese helfen, die Zuordnung von Tasks zu einer User Story besser im Blick zu behalten.
Darüber hinaus gibt es noch verschiedenste Elemente, die die Bedürfnisse des jeweiligen Teams unterstützen:

Obwohl es mit wenigen Handgriffen gebaut werden kann, hilft uns das Taskboard, einen Überblick über unsere aktuelle Arbeit zu geben und veranschaulicht den Arbeitsfortschritt des Teams. Das Taskboard ist dabei nicht nur Reportingtool, sondern gibt Teammitgliedern vielmehr auch die Möglichkeit, Sachen auf „Done“ zu setzen und somit als fertig abzuhaken. Dank dieser Erfolgsmomente wird es von Teammitgliedern als Arbeitswerkzeug geschätzt.