Video: Scrum 3.0 – Der Framework der Skalierung

Große Projekte skalieren dann, wenn Voraussetzungen geschaffen werden, die übrigens auch für die agile Organisation im Allgemeinen gelten. Dazu braucht man keine Frameworks wie SAFe oder LeSS, die lediglich über den Prozess skalieren.
Bild (Organisations-)Architektur
 
Wie ihr in dem Bild seht, geht es darum, eine geeignete (Organisations-)Architektur zugrunde zu legen und die einzelnen Organisationseinheiten sowohl technisch als auch kommunikativ mit einer unterstützenden Infrastruktur zusammenarbeiten zu lassen. In den meisten Fällen gelingt weder das Erste noch das Zweite, weil die Menschen oft noch nicht die geeigneten Skills haben, um mit diesen neuen Architekturen und/oder Infrastrukturen umgehen zu können. Klar, das lässt sich lernen, muss aber eben auch getan werden.
Dann stellt sich schnell heraus, dass die Skalierung großer Projekte ein umfassendes Produkt-Know-how erfordert, zumindest muss man sich die Bedürfnisse der User genau ansehen. Design Thinking unterstützt diesen Prozess.
Beim Management all dessen kommen moderne Frameworks zum Einsatz. Ob Kanban agil ist oder nicht, spielt keine Rolle – es erzielt die richtigen Effekte. Wie wir inzwischen wissen (z.B. durch Frederic Laloux), kann es schlussendlich nur gelingen, wenn die Führung einer Organisation diese Neuausrichtung zulässt. Eine skalierte agile Organisation, die fraktal skalieren will, braucht daher eine Führungsspitze, die bereit ist, die entsprechenden Fundamente zu legen.
Im Video erläutere ich kurz, wie all das zusammen hängt.
 

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Buchcover Scrum-Think bigWürde mich freuen, wenn Euch das Video auf mein neuestes Buch: Scrum Think b!g – Scrum für wirklich große Projekte, viele Teams und viele Kulturen, neugierig gemacht hat und ihr an meinem Webinar “Skalierung” am 02.03.17, 15-16 Uhr teilnehmt – zur Anmeldung.
 
 
 

Geschrieben von

Boris Gloger Boris Gloger Boris Gloger zählt als erster Certified Scrum Trainer weltweit zu den Scrum-Pionieren und ist ein Vordenker für neue Arbeitsformen. Er glaubt nicht nur an Scrum, weil es bessere Produkte in kürzerer Zeit hervorbringt, sondern auch, weil es den Arbeitsplatz in einen humaneren Ort verwandeln kann. Boris ist Unternehmensberater, Autor, Serial Entrepreneur und Keynote Speaker und zählt weltweit zu den Pionieren von Scrum und Agilität. Für ihn war „Agile“ immer mehr als reine Methodik: Als einer der Ersten hat er erkannt, dass in agilen Denk- und Arbeitsweisen die Kraft steckt, Organisationen von Grund auf neu auszurichten und dadurch fit für das 21. Jahrhundert zu machen. An seinen Ideen zu einem modernen, agilen Management orientieren sich heute viele nationale und internationale Unternehmen. Als Vater zweier Kinder hat Boris ein starkes Bedürfnis, in der Gesellschaft etwas positiv zu verändern. Deshalb engagiert er sich u. a. für eine radikale Umkehr des derzeitigen Bildungssystems, wie etwa mit dem erfolgreichen Pilotprojekt Scrum4Schools. Er ist fest davon überzeugt, dass Selbstorganisation und das Prinzip der Freiwilligkeit die besten Wege sind, um Ziele zu erreichen und ein eigenständiges Leben zu führen.

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