Ein Unternehmer-Netzwerk entsteht #3 – Lösungsräume aufmachen

Im August war es so weit: der dritte Unternehmerstammtisch. Ich freue mich sehr, denn solche Abende sind so weiterführend, inspirierend und erkenntnisreich. Wieder treffen wir uns virtuell am Stammtisch. (Lesen Sie auch die Teile 1 “Der Anfang” und 2 “Erste Erkenntnisse aus Corona“.) Steffi erzählt entspannend wie immer etwas über die Weine, die wir verkosten und Constantin (Hoya) sagt: „Hey, wir können in zwei Stunden auch greifbare Erkenntnisse für uns herausziehen. Wenn ihr Lust habt, zeige ich euch, wie das geht.“

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Lösungsbilder

Wir haben alle Lust. Constantin fragt, ob jemand am Tisch ein eigenes Thema hat, mit dem wir das ausprobieren können. Ein(e) Unternehmer(in) bringt ein konkret zu lösendes Problem ein. Nach dieser Beschreibung bittet uns Constantin, die Ideen, die wir dazu haben, zunächst jeder für sich zu behalten und: aufzumalen. Wir zeichnen also alle ein – mehr oder weniger schönes – Bild dazu, das uns in den Kopf kommt und halten es in die Kamera. Das Geheimnis: Fünf Minuten lang reden wir nicht. Wir zeichnen nur. Das Ergebnis: Jeder hat seine eigene Meinung zu dem Problem. Nach den fünf Minuten erklären wir unsere Lösungsansätze anhand unseres eigenen Bildes. Und schon diskutieren wir mit Leichtigkeit, engagiert und echt daran interessiert, das Problem in neue Lösungsräume zu heben. Dabei fertigen wir wieder neue Zeichnungen an. Der/die Unternehmer(in) schreibt für sich viel mit. Immer neue Aspekte entstehen: von „Ist das wirklich das Problem?“ bis hin zu „Was ist wirklich der Fokus des Geschäftsmodells?“

Es hat Spaß gemacht. Wir verabreden uns für den nächsten Stammtisch im Oktober. Genauer gesagt für diese Woche. Wir sind dann wieder zwei Monate weiter und das sind in diesen Zeiten unternehmerisch Welten. Die Rahmenbedingungen haben sich schon wieder unkalkulierbar geändert. Die zweite Welle Corona. Was sind unsere handlungsleitenden Maximen aus den Erfahrungen der ersten Welle, um auch durch diese Welle durchzutauchen? Wie können wir uns im Netzwerk dabei unterstützen? Das sind Fragen, die mich bewegen. Wir (Boris, Alex und ich von borisgloger) freuen uns sehr auf den Austausch.

Es wäre schön, wenn wir als Stammtisch immer mehr zu einem Netzwerk werden, das sich zu weiterführenden Ideen austauscht und gegenseitig unterstützt. Eine Erfahrung habe ich jetzt schon und wieder einmal gemacht: Die vielen Aspekte und unterschiedlichen Perspektiven helfen sehr, den Blick auf das eigene Unternehmen und dessen tatsächliches Umfeld zu schärfen. Es ist eine Mischung aus fachlichem Input unterschiedlicher Branchen, den ich sonst auf Kongressen und aus Büchern erhalte, und der sehr pragmatischen Umsetzung des „Machens“, weil Macher und nicht nur schlaue Redner am Tisch sitzen. Danke.

Tauschen wir uns aus

Sind Sie auch als Entrepreneurinnen/Intrapreneure gerade dabei, viel auszuprobieren? Wie finden Sie die Lösungsräume für sich und Ihr Unternehmen? Ich freue mich über Ihren Input hier und auf Social Media.

Bild: Pexels License, Pixabay

Geschrieben von

Ssonja Peter Ssonja Peter Das agile Arbeiten hat Ssonja Peter als Führungskraft mehr begeistert und auch verändert, als alle Veränderungsprozesse davor. Ihre Meinung: Modernes Leadership im agilen Umfeld fördert durch Mit- und Vormachen eigenverantwortliches Arbeiten im Team und damit Intrapreneurship maximal. Als einen der wirksamsten Hebel hat sie dabei das kontinuierliche Liefern erlebt: Es erfüllt Teams mit Freude und Stolz, weil gemeinsam mit dem Kunden eine ideale Lösung gefunden wurde. Was muss man dabei als Führungskraft lernen? Tiefes Vertrauen in Mitarbeiter und das „Loslassen“. Das Bankgeschäft kennt die Betriebswirtin und Bankkauffrau Ssonja Peter dabei bis ins kleinste Detail. Seit 2000 hat sie in verschiedenen Führungspositionen in deutschen Großbanken den fundamentalen Wandel der Branche selbst mitgestaltet. Dazu gehörten auch agile Transformationen im Rahmen von Digitalisierungsinitiativen.

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