Interview zum Thema Blockchain

Die Blockchain-Technologie ist „here to stay“. Darüber sind sich die meisten Experten einig – auch wenn die großen Mainstream-Anwendungen bis dato noch fehlen. Der eigentliche Hype dieser Technologie kommt erst. Und sie wird aus vielen Bereichen des täglichen Lebens nicht mehr wegzudenken sein.

In unserer Video-Reihe zur Blockchain geht es um das grundsätzliche Verständnis der Technologie. Im folgenden Interview spreche ich mit Boris Gloger über die aktuelle Aufbruchsstimmung und wir werfen einen Blick auf die potenziellen Anwendungsbereiche in der Zukunft. Alle Videos zum Thema und weitere spannende Themenbereiche finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.

 

ICOs

Allein im letzten Jahr konnten zahlreiche Unternehmen mit ICOs Investitionssummen im mehrstelligen Millionenbereich einsammeln. Doch was ist überhaupt ein ICO? Das Akronym steht für „Initial Coin Offering“ und beschreibt eine neue Möglichkeit, um in der Blockchain Unternehmensanteile und/oder Funktionalitäten anzubieten. Im folgenden Video erfahren Sie, wie ICOs funktionieren, wie sie sich vom traditionellen Aktienhandel unterscheiden und welche Rolle die Blockchain dabei spielt.

Future Banking – Was Banken von FinTechs lernen können

Seit der Finanzkrise hat sich das Marktumfeld für Banken deutlich verändert. Die andauernde Niedrigzinsphase hat dazu geführt, dass sich die bisherigen Geschäftsmodelle nicht mehr rechnen. Zusätzlich zu den veralteten Geschäftsmodellen haben Banken mit veralteten Strukturen zu kämpfen. Einerseits sind dies technische Altlasten und andererseits veraltete Personalstrukturen. Gleichzeitig ändert sich langfristig der Kundenstamm der etablierten Banken und stellt ungewohnte Ansprüche im Hinblick auf die Smartphone- und Tabletnutzung von Bankprodukten.

In genau diese Lücke stoßen FinTechs: Was traditionelle Banken an Produkten für die jüngeren Generationen versäumt haben, haben die FinTechs – frei von Altlasten – mit einer atemberaubenden Time-to-Market umgesetzt. Mit völlig neuen Mitbewerbern am Markt stehen die deutschen Banken nun unter Druck. Was macht den Erfolg von FinTechs aus und welche Schlüsse können etablierte Banken daraus für ihre eigenen Digitalisierungsinitiativen ziehen?

Was Banken von den jungen Finanz-Startups lernen können, betrachten Christoph Schmiedinger und ich auf dem “bank-blog”.

Foto: CC0 Creative Commons – pixabay, 12019

Smart Contracts

Der konventionelle Wert- und Warenaustausch geht Hand in Hand mit dem Abschluss schriftlicher oder mündlicher Verträge. Bei der Durchführung dieser Verträge sind in der Regel aber zahlreiche Zwischenschritte notwendig. Wie funktioniert das in der Blockchain? Mit den sogenannten Smart Contracts können wir die Vertragsparameter direkt in einer Blockchain abbilden und in Relation zueinander setzen. Dabei gilt das „Wenn-dann-Prinzip“: Wenn die jeweils definierten Anforderungen erfüllt sind, dann tritt der Smart Contract in Kraft. Der ursprüngliche Sinn der Blockchain, Intermediates auszuschalten, wird durch Smart Contracts perfektioniert. Das folgende Video taucht tiefer in die Thematik ein und hält konkrete Fallbeispiele für Sie bereit.

DLT: Die Lösung von Dilemmas

Wenn viele Personen an einem Netzwerk teilnehmen, entstehen zahlreiche Widersprüche im Spannungsverhältnis von Sicherheit, Datenschutz, Transparenz und den Verfahren zur Wahrheitsfindung. Die Blockchain begegnet diesen Dilemmas mit der zugrundeliegenden Distributed Ledger Technology (DLT). In diesem Video erfahren Sie, was die DLT ausmacht und welche konkreten Dilemmas sie lösen kann.

Arten der Blockchain

Die ursprüngliche Idee der Blockchain war es, ein globales, öffentliches Netzwerk zu schaffen. An diesem Netzwerk kann jeder teilnehmen und als Miner die Garantie für die Richtigkeit der abgespeicherten Informationen übernehmen. Blockchain-Lösungen für Unternehmen sollen in der Regel aber privat und mit möglichst niedrigem Verwaltungsaufwand verbunden sein. Je nach Grad der Beschränkung gibt es heute vier Arten von Blockchains. Was diese auszeichnet und wie sie sich unterscheiden, erfahren Sie im dritten Video unserer Blockchain-Reihe.

Der Block

Die Blockchain ist streng genommen keine neue Technologie, sondern eher eine innovative Verbindung aus bereits bekannten Technologien. Sie setzt sich aus zahlreichen Blöcken zusammen, in denen Informationen unveränderlich abgespeichert und mittels kryptographischer Verfahren verschlüsselt sind. Was genau ein Block ist, welche Informationen er enthält und wie die raffinierte Verkettung der einzelnen Blöcke funktioniert, erfahren Sie im Video.

7 Erfolgsfaktoren der Digitalisierung – Gesamttransformation

Das Schwierigste an einer Digitalisierungsinitiative ist in vielen Fällen, die neue und die alte Welt zu vereinen. Zum Beispiel treffen die kurzen Releasezyklen agiler Teams auf die Begrenzungen der Infrastruktur, die sich noch nicht mitverändert hat. Auch Einheiten, die nicht direkt in die Produktentwicklung involviert sind, bleiben bei solchen Initiativen oft erst einmal außen vor. Um das agile Arbeiten langsam in die ganze Organisation zu tragen, arbeiten wir mit Transition Teams. In diesem Video erkläre ich, wie das funktioniert.

7 Erfolgsfaktoren der Digitalisierung – Zusammenarbeit mit Start-ups

Viele Start-ups werden “agil” geboren – das macht ihren Vorteil gegenüber klassisch strukturierten, alteingesessenen Unternehmen aus. Dass diese Unternehmen nicht über Nacht genauso agil werden können, ist klar. Aber sie können das neue Mindset und die neuen Arbeitsweisen auch allmählich wachsen lassen, indem sie mit Start-ups kooperieren. Über drei Möglichkeiten des Austauschs spreche ich in diesem Video.

7 Erfolgsfaktoren der Digitalisierung – Governance

Governance braucht es mit Sicherheit auch für ein Digitalisierungsvorhaben. Aber kann man es vielleicht etwas beweglicher gestalten? Für risikobehaftete Vorhaben im Vorhinein ein fixes Bugdet errechnen zu wollen, ist aus meiner Sicht nicht der richtige Weg. Sehen wir uns ein Vorgehen an, das sich an den Prinzipien der Venture Capitalists orientiert.