Interview zum Thema Blockchain

Die Blockchain-Technologie ist „here to stay“. Darüber sind sich die meisten Experten einig – auch wenn die großen Mainstream-Anwendungen bis dato noch fehlen. Der eigentliche Hype dieser Technologie kommt erst. Und sie wird aus vielen Bereichen des täglichen Lebens nicht mehr wegzudenken sein.

In unserer Video-Reihe zur Blockchain geht es um das grundsätzliche Verständnis der Technologie. Im folgenden Interview spreche ich mit Boris Gloger über die aktuelle Aufbruchsstimmung und wir werfen einen Blick auf die potenziellen Anwendungsbereiche in der Zukunft. Alle Videos zum Thema und weitere spannende Themenbereiche finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.

 

ICOs

Allein im letzten Jahr konnten zahlreiche Unternehmen mit ICOs Investitionssummen im mehrstelligen Millionenbereich einsammeln. Doch was ist überhaupt ein ICO? Das Akronym steht für „Initial Coin Offering“ und beschreibt eine neue Möglichkeit, um in der Blockchain Unternehmensanteile und/oder Funktionalitäten anzubieten. Im folgenden Video erfahren Sie, wie ICOs funktionieren, wie sie sich vom traditionellen Aktienhandel unterscheiden und welche Rolle die Blockchain dabei spielt.

Smart Contracts

Der konventionelle Wert- und Warenaustausch geht Hand in Hand mit dem Abschluss schriftlicher oder mündlicher Verträge. Bei der Durchführung dieser Verträge sind in der Regel aber zahlreiche Zwischenschritte notwendig. Wie funktioniert das in der Blockchain? Mit den sogenannten Smart Contracts können wir die Vertragsparameter direkt in einer Blockchain abbilden und in Relation zueinander setzen. Dabei gilt das „Wenn-dann-Prinzip“: Wenn die jeweils definierten Anforderungen erfüllt sind, dann tritt der Smart Contract in Kraft. Der ursprüngliche Sinn der Blockchain, Intermediates auszuschalten, wird durch Smart Contracts perfektioniert. Das folgende Video taucht tiefer in die Thematik ein und hält konkrete Fallbeispiele für Sie bereit.

DLT: Die Lösung von Dilemmas

Wenn viele Personen an einem Netzwerk teilnehmen, entstehen zahlreiche Widersprüche im Spannungsverhältnis von Sicherheit, Datenschutz, Transparenz und den Verfahren zur Wahrheitsfindung. Die Blockchain begegnet diesen Dilemmas mit der zugrundeliegenden Distributed Ledger Technology (DLT). In diesem Video erfahren Sie, was die DLT ausmacht und welche konkreten Dilemmas sie lösen kann.

Arten der Blockchain

Die ursprüngliche Idee der Blockchain war es, ein globales, öffentliches Netzwerk zu schaffen. An diesem Netzwerk kann jeder teilnehmen und als Miner die Garantie für die Richtigkeit der abgespeicherten Informationen übernehmen. Blockchain-Lösungen für Unternehmen sollen in der Regel aber privat und mit möglichst niedrigem Verwaltungsaufwand verbunden sein. Je nach Grad der Beschränkung gibt es heute vier Arten von Blockchains. Was diese auszeichnet und wie sie sich unterscheiden, erfahren Sie im dritten Video unserer Blockchain-Reihe.

Der Block

Die Blockchain ist streng genommen keine neue Technologie, sondern eher eine innovative Verbindung aus bereits bekannten Technologien. Sie setzt sich aus zahlreichen Blöcken zusammen, in denen Informationen unveränderlich abgespeichert und mittels kryptographischer Verfahren verschlüsselt sind. Was genau ein Block ist, welche Informationen er enthält und wie die raffinierte Verkettung der einzelnen Blöcke funktioniert, erfahren Sie im Video.

Disruptives Potential der Blockchain, Beweis des Eigentums

Kaum ein Thema wird derzeit so heiß diskutiert wie die Blockchain. Kryptowährungen wie Bitcoin und Co. sind dabei aber nur die Spitze des Eisbergs. Viele Experten sind sich schon heute einig, dass die Blockchain-Technologie die unterschiedlichsten Bereiche disruptiv verändern wird. In der Tech-Szene ist eine Aufbruchsstimmung spürbar wie zuletzt Mitte der Neunziger, als das Internet seinen Siegeszug antrat. Aber was ist eigentlich eine Blockchain? Und welches Potential hält sie für die Zukunft bereit? Die Antworten auf diese Fragen finden Sie im Video.

Forum Agile Verwaltung: Austausch und kollegiale Beratung

Agilität und öffentliche Verwaltung – das passt nicht zusammen. Oder doch? Es gibt eine ehrenamtlich getragene Initiative, die beweisen will, dass Agilität und öffentliche Verwaltung sehr gut zusammenpassen und dass diese Kombination sogar dazu beiträgt, die in der öffentlichen Verwaltung zunehmend spürbaren, wachsenden Herausforderungen und Probleme zu meistern: das Forum Agile Verwaltung. Eine – überwiegend ehrenamtlich getragene – Initiative, die wir bei borisgloger consulting für unterstützenswert halten.
Das Forum wurde am 11. Februar 2016 in Karlsruhe von sechs Praktikern aus der Verwaltung (kommunale, kantonale und Bundesverwaltung aus Deutschland und der Schweiz) sowie aus verwaltungsorientierten Dienstleistungsunternehmen aus der Taufe gehoben. Ihr gemeinsames Ziel: Die Kultur der Agilität in die Verwaltung zu tragen. Das Forum Agile Verwaltung soll ein Netzwerk von Praktikern zur gegenseitigen Unterstützung sein. Ein Forum für den offenen Austausch, die kollegiale Beratung und Vernetzung von Verwaltungsmitarbeitern, die für Agilität streiten und damit leider oft noch alleine sind. Aus dem lockeren Grüppchen ist kaum ein Jahr später ein Verein geworden, der interessierten Menschen, Verwaltungsmitarbeitern und Bürgern gleichermaßen offen steht und versucht, durch Vernetzung unterschiedlichster Akteure die agile Geisteshaltung in alle Ebenen und Bereiche der öffentlichen Verwaltung zu tragen.
Bereits kurz nach der Gründung des Forums entstand ein Blog, in dem Autoren des Forums und Gastautoren mindestens einmal wöchentlich mit Beispielen aus der Praxis Anregungen dazu liefern, wie die Ideen des agilen Manifests in den Arbeitsalltag der öffentlichen Verwaltung integriert werden können.
Forum Agile Verwaltung

Konferenz „Agile Verwaltung“

Neben der digitalen Vernetzung war es den Mitstreitern von Beginn an wichtig, die Vernetzung und den Austausch jenseits der Onlinewelt zu ermöglichen – das war die Geburtsstunde der Konferenz „Agile Verwaltung“. Bereits im Februar 2017 fand die Konferenz zum ersten Mal in Stuttgart an der Hochschule für Medien statt, die die Konferenz logistisch seit Beginn unterstützt. Die eintägige Konferenz ist eine Mischform aus klassischer Konferenz und Open Space. Die Organisation der Konferenz, wie auch die komplette Organisation des Forums, ist ehrenamtlich getragen.
Bereits zur ersten Konferenz 2017 waren über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet und aus der öffentlichen Verwaltung im engeren und weiteren Sinne zusammengekommen. Damals konnten die Organisatoren den Geschäftsführer von buurtzorg, Art Levering, für die Keynote gewinnen. Im Februar 2018 fand die 2. Auflage mit bereits 110 Teilnehmern statt. Als Gastredner waren unter anderem Kollegen aus dem schwedischen Ängelholm (Europas erste agile Stadtverwaltung) angereist, aber auch Kollegen des Zukunftsbüros des Landes Vorarlberg hatten es sich nicht nehmen lassen, das Forum fachlich zu unterstützen. Der unerwartete Erfolg der beiden Konferenzen, aber auch die wachsende Zahl der Anfragen bei den Mitgliedern des Forums sind Belege dafür, dass der Bedarf an und der Wunsch nach mehr Agilität in der öffentlichen Verwaltung zunimmt.
Damit die Zeit zwischen den jährlichen Konferenzen nicht zu lange wird, gibt es zwischenzeitlich ein Meetup Agile Verwaltung in Berlin, eine Community of Practice für die Hochschulen und eine Untergruppe (Agiles Lernen und Lehren), die das Thema Agilität in der Bildung in Hochschulen und Schulen trägt. In Kürze wird auch ein Buch erscheinen, das in Kooperation zwischen dem Organisationsteam des Forums Agile Verwaltung mit verschiedenen Mitstreitern als Herausgeber entstanden ist.
Die Organisatoren des Forums Agile Verwaltung treffen sich jeden Freitag zu einer gemeinsamen virtuellen Besprechungsrunde, die interessierten Menschen offen steht. Wer einfach nur mal Mäuschen spielen möchte oder sogar aktiv mitwirken möchte, ist herzlich eingeladen. Eine Mail an kontakt@agile-verwaltung.org reicht aus.
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Stage Gate und Scrum?

Im Innovationsmanagement ist der Stage-Gate-Prozess einer der wichtigsten Bausteine. Neuere Variationen regen explizit an, bei den Meilensteinen den Kunden mit ins Boot zu holen. Das lässt sich mit Scrum oder agilen Methoden generell gut kombinieren. Was oft noch fehlt, ist ein Umdenken in der Budgetierung. In diesem Video zeige ich, wie sich Stage-Gate-Prozesse, Scrum und der Venture-Capitalist-Ansatz kombinieren lassen, um das finanzielle Risiko im Auge zu behalten.

Agile Banking – Impediments

Wo muss beim Agile bzw. Digital Banking eigentlich die IT aufgehängt sein? Auf keinen Fall ist es ein nebensächlicher Kostenblock, der einfach in irgendeinen beliebigen Bereich geschoben werden kann, denn: Banken werden in Zukunft Tech-Companies sein. Das Bewusstsein dafür muss ganz oben vorhanden sein, beim Topmanagement. Über diese Frage spreche ich mit Christoph Schmiedinger in diesem Video.