Soziokratie für Einsteiger

Um strukturellen Zwängen in Organisationen zu entfliehen, stehen allerhand Methoden bereit. Die Soziokratie forciert partnerschaftliche Entscheidungen.

6 Erfolgsfaktoren für das agile Projektmanagement

Fehlender Wissenstranfer, mangelnde Flexibilität und lange Planungszyklen können selbst große Vorhaben zum Scheitern bringen. Um Projekte jedweder Größe zum Erfolg zu führen, sind sechs Faktoren entscheidend.09

Mindeststandards für Agilität im Unternehmen

Die Arbeitsgruppe “DACH 30”, also die Vertreter von 30 Großunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat Mindeststandards für Agilität formuliert. Dadurch sollen agile Methoden einheitlich im Unternehmen implementiert und weiterentwickelt werden. Zu den Unterstützern zählen Unternehmen wie Bosch, Rewe und die Telekom.

Top-Konzerne veröffentlichen gemeinsames Manifest

Agile Methoden wie Scrum, Kanban und Co. folgen zwar einigen Richtlinien, doch das Vorgehen bei der Implementierung agiler Prinzipien ist uneinheitlich. Das fanden zumindest 30 Großunternehmen aus der DACH-Region, die unter Creative-Commons-Lizenz einen übergreifenden Mindeststandard veröffentlicht haben.

DACH30: Top-Konzerne veröffentlichen gemeinsames Manifest für Unternehmensagilität

Mindeststandards für Unternehmensagilität: 30 börsennotierte Großunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie drei deutsche Beratungsunternehmen präsentieren eine neue Kompetenzmatrix für die Aus- und Weiterbildung agiler Praktiker. Hintergrund ist die steigende Nachfrage nach agilen Prinzipien und ein bis dato wenig einheitliches Vorgehen bei deren Implementierung.

DACH30: Top-Konzerne veröffentlichen gemeinsames Manifest für Unternehmensagilität

Baden-Baden, 30.07.2019 – Mindeststandards für Unternehmensagilität: 30 börsennotierte Großunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie drei deutsche Beratungsunternehmen präsentieren eine neue Kompetenzmatrix für die Aus- und Weiterbildung agiler Praktiker. Hintergrund ist die steigende Nachfrage nach agilen Prinzipien und ein bis dato wenig einheitliches Vorgehen bei deren Implementierung.

 

So sind mit der Ein- und Durchführung von Scrum, Kanban und Co. zwar wiederkehrende Prozesse verbunden, wie beispielsweise die sich alle zwei Jahre wiederholende Rezertifizierung für ScrumMaster oder Product Owner – jedoch fehlten bisher einheitliche Standards, die konkrete agile Kompetenzen definieren: Hier setzen die Mindeststandards für Unternehmensagilität an. Seit 2016 aus einem regelmäßigen Austausch des Who is who der Konzerne entstanden, bringt die Arbeitsgruppe mit dem Namen „DACH30“ das Konzept ab sofort auf den Weg. Zu den Unternehmen gehören unter anderem Continental, Adidas, Allianz, BASF, Bosch, Commerzbank, DB Systel, DER Touristik, Daimler, Ericsson, EnBW, Infineon, Otto, REWE Group, SAP, Schweizerische Post AG, Siemens, Swisscom, Deutsche Telekom, TUI, Volkswagen AG sowie die Beratungsunternehmen borisgloger consulting GmbH, WIBAS und improuv GmbH.

„Das Ziel der Initiative ist es, Unternehmen ein Kit an die Hand zu geben, das Transparenz und Vergleichbarkeit schafft“, sagt Constanze Rieß, Management Consultant bei borisgloger consulting. „Die beteiligten Firmen sind Vorreiter, indem sie die agilen Standards zunächst selbst implementieren. Unsere Intention ist, dass nach und nach andere Unternehmen nachziehen. Dabei liegt der Schwerpunkt des Konzeptes auf den Anforderungen an Kompetenzen und Werte“, sagt Constanze Rieß weiter. So soll die auf Großunternehmen zugeschnittene Kompetenzmatrix bei der Entwicklung von agilen Organisationsfähigkeiten unterstützen.

Aufgeteilt sind die Programmbausteine dabei nach dem Prinzip Shuhari der japanischen Kampfkunst Aikido, das Lernen in drei Stufen teilt: In der ersten Stufe (Shu) ahmt der Lernende nach, um die Materie zu verstehen und sich heranzutasten. Adaptiert auf die DACH30-Mindeststandards kennt der Lernende in dieser Stufe die agilen Prinzipien, wird aber noch stark von einem Mentor angeleitet. In der zweiten Stufe (Ha) passt der Lernende die zuvor erhaltenen Inhalte und Regeln seiner eigenen Situation an, lebt also in diesem Fall die agilen Werte und kann sie auch allein anwenden. Die dritte Stufe beschreibt den Zielzustand: Der Mitarbeitende/die Führungskraft verankert die agilen Werte und Prinzipien nachhaltig im Unternehmen und treibt dadurch aktiv die agile Transformation voran.

Konkret umfassen die Mindeststandards die vier Rollen Führungskraft, Umsetzungsteam, Value-Verantwortlicher und Team-Facilitator. Die vier Rollen wurden bewusst methoden-agnostisch benannt und gestaltet, sodass sich zum Beispiel ScrumMaster in der Shuhari-Entwicklung der Rolle Team-Facilitator verorten können. Im Rahmen von Visualisierungen werden die Anforderungen an die Rollen je Stufe in einer Matrix anschaulich dargestellt.

Die Mindeststandards sind ab sofort als Creative-Commons-Lizenz CCBYSA für alle Interessierten frei verfügbar. Diese Creative Commons Lizenz gestattet es jedem, die Inhalte gewerblich zu verwenden und zu verändern, solange die Urheber genannt werden und die Ergebnisse unter der gleichen Creative Commons Lizenz weitergegeben werden.

Download DACH30 Mindeststandards:

Die Übersicht und die einzelnen PDFS finden Sie hier.

 

Über die borisgloger consulting GmbH

Die borisgloger consulting GmbH mit Sitz in Baden-Baden gehört in der DACH-Region zu den führenden Managementberatungen im Bereich des agilen Change-Managements und der agilen Produktentwicklung. Auf Basis von Frameworks wie Scrum, Kanban und Design Thinking, unterstützt das Consulting-Unternehmen seine Kunden bei Innovations- und Transformationsprozessen. Außerdem bietet borisgloger consulting Training und Consulting für Fach- und Führungskräfte an. Das 2008 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 50 Mitarbeiter. Mehr Informationen unter www.borisgloger.com.

 

Pressekontakt:
Maren Scholz
PR Consultant
Fon +49 (0)177 8810443
Unternehmenskontakt:
Andrea Czapova
Marketing und Brand Manager
Fon +49 (0)175 2965077

 

Faire Vergütung: Ohne Teilhabe der Beschäftigten geht es nicht

Klassische Vergütungsmodelle sind nichts für die Zukunft. Sie passen einfach nicht zu modernen Arbeitsmodellen und missachten Bedürfnisse sowie Fähigkeiten der Beschäftigten. Beispiele aus der Wirtschaft zeigen: Es gibt auch kreative Entlohnungskonzepte.

Kinder brauchen keine Schulen!

Unschooling, Freilernen, School as a Service – neue Konzepte von Bildung treten immer mehr in den Fokus. Verliert die Schule ihre Berechtigung? Oder müssen wir nur beginnen, sie anders zu denken?

The challenge of agile transformation

As founder and general manager of borisgloger consulting, Boris Gloger guides companies on their way to an agile future and supports them with the structure and realisation of transformation and innovation processes. In the Workpath Magazine, he talks with Johannes Müller about the biggest challenges and developments of agile transformation as well as about different approaches regarding the collaboration in organizations.

Die Gehaltsgilde: Wenn Mitarbeiter den Verdienst bestimmen

Gehaltsentscheidungen gelten nicht immer als gerecht: Um Erhöhungen transparent zu gestalten, entscheidet bei Borisgloger Consulting die Gehaltsgilde.

OKRs funktionieren nicht ohne Kulturwandel

Statt klassischer Zielvereinbarungen führen immer mehr Unternehmen „Objectives and Key Results“ (OKRs) ein. Kurz gesagt bedeutet die Arbeit mit OKRs, dass den Mitarbeitenden nicht mehr starre Regeln von oben vorgegeben werden, die ihren Handlungsspielraum einengen.

“Self-directed Learning”: Lerne, was du willst

Schnell antrainieren und reinstopfen – das klassische Verständnis von Weiterbildung. Damit werden Unternehmen scheitern. Wirksam ist, was Menschen selbstgesteuert lernen.

Agile Inception als nachhaltiges Gesellschaftskonzept

Agile Prinzipien sind längst gang und gäbe in Unternehmen, werden aber häufig in ihrer Tragweite unterschätzt, meint Boris Gloger. Der Managementberater ist überzeugt, das Agilität ein ESG-Turbo ist, der Unternehmen dabei unterstützt, nachhaltig ihre Gewinne zu steigern.

Drill ist verboten. Punkt!

In Japan fängt die Leistungsstrapaze früh an: Überehrgeizige Eltern und die Aussicht, zur Elite des Landes zu gehören, lassen japanische Schüler spätestens nach der Grundschule zur „Höchstform“ auflaufen. Kein Wunder: Nur die, die dem hohen Leistungsdruck standhalten, haben überhaupt noch eine Chance, später an einer Spitzen-Uni studieren zu können – die Eintrittskarte für die heiß begehrte Karrierelaufbahn beim Staat oder in der Wirtschaft.

Frauenkarrieren: zwischen Ambition und Resignation

Eine aktuelle Studie räumt mit dem weit verbreiteten Vorurteil auf, dass Frauen weniger karriereorientiert seien als Männer. Allerdings schätzen Frauen die Chancen, ihre beruflichen Ziele auch verwirklichen zu können, deutlich schlechter ein als ihre männlichen Kollegen – das hat weitreichende Folgen.

Bei der Digitalisierung wird oft zu kurz gesprungen

Bei der Digitalisierung reicht es nicht aus, kurzfristig Trends zu bedienen, sagt Christoph Schmiedinger. Für einen grundlegenden digitalen Wandel ist es deshalb nicht wichtig, Customer Experience, Banking-Prozesse und Kernbanken- beziehungsweise Backend-Systeme anzugehen. 

Führungskräfte sind immer weniger bereit, lange zu arbeiten

Deutsche Manager sind immer weniger bereit, lange zu arbeiten – Arbeitszeiten von 50 Stunden und mehr pro Woche wollen nur noch fünf Prozent der Führungskräfte akzeptieren, 50 Prozent der Manager streben sogar eine Wochenarbeitszeit bis maximal 39 Wochenstunden an.

Junge Manager wollen künftig weniger arbeiten – dafür aber effizienter

Eine gute Work-Life-Balance statt Nine-to-Five ist für immer mehr junge Manager das angestrebte Ziel. Mehr als die Hälfte der deutschen Führungskräfte wollen nicht mehr als 39 Stunden arbeiten. Um dies zu realisieren, ziehen junge Manager neue Arbeitsmethoden heran.

Umfrage: Lehrer und Schüler wollen eine Reform des Schulsystems

Deutschlands Lehrer und Schüler stellen dem Schulsystem miese Noten aus: ineffizient, veraltet und viel zu unflexibel, um individuell Schüler fördern zu können, sind die zentralen Kritikpunkte. Im Gegenzug wächst in beiden Gruppen der Wunsch nach neuen, zeitgemäßen Lernmethoden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberatung borisgloger consulting in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact. In der Umfrage wurden 250 Lehrer und 1000 Schüler zu einer Einschätzung der bestehenden Unterrichtsmethoden befragt.

Besonders alarmierend: Nur eine Minderheit der Lehrer (41 Prozent) schätzt das deutsche Schulsystem überhaupt noch als effizient ein. Aus ihrer Sicht klaffen Aufwand und Lernerfolg auseinander: 40 Prozent der Lehrer meinen, Schüler müssten zum Lernen der Unterrichtsinhalte einen großen bzw. sehr großen Aufwand betreiben, doch nicht einmal jeder Dritte (30,7 Prozent) attestiert letztlich den Schülern einen entsprechenden Lernerfolg.

Eine höhere Effizienz erhofft sich die überwiegende Mehrheit, so legt die Studie offen, von neuen Lernmethoden:  Drei von vier Befragten würden gern neue Lernmethoden einbauen, um sich individuell auf die Schüler einstellen können. Doch nur jeder Vierte hat aktuell die Zeit dazu. Mehr Partnerarbeit (83 Prozent) und Gruppenarbeit (75 Prozent) zählen hier mit zu den präferierten Unterrichtsformen, die künftig mehr Gewicht haben sollten. 

Das insgesamt negative Urteil der Lehrer deckt sich mit der Einschätzung der Schüler zum Schulsystem: Auch hier wird mangelnde Effizienz kritisiert. 48 Prozent klagen über einen hohen bzw. sehr hohen Aufwand, um die Unterrichtsinhalte zu lernen, doch nur 41 Prozent sehen für sich einen entsprechend hohen Lernerfolg. Um den Anschluss nicht zu verpassen, haben 42 Prozent der Schüler das Gefühl, sie müssten viel für die Schule tun. Und etwa jeder zweite kommt derzeit im Unterricht nicht hinterher, das Lerntempo ist ihnen deutlich zu hoch. Kein Wunder, dass nur etwa ein Drittel gern zur Schule geht und nur 38,6 Prozent zufrieden mit ihrer Schule sind. Dabei bemängeln die Schüler auch den fehlenden Praxisbezug: Über die Hälfte fühlt sich kaum bis überhaupt nicht auf die Arbeitswelt vorbereitet. Mehr Partnerarbeit (76 Prozent) ist bei Schülern der Favorit unter den Unterrichtsformen, die künftig an Bedeutung gewinnen sollten. 

Explizit abgefragt wurde im Rahmen der Umfrage zudem die von borisgloger consulting entwickelte Unterrichtsmethode Scrum4Schools. Abgeleitet von Scrum, einer agilen Projektmanagementmethode, die ihren Ursprung in der IT Softwareentwicklung hat, handelt es sich bei Scrum4Schools um eine völlig neue Lernmethode – weg vom altbekannten Frontalunterricht, hin zu einer zeitgemäßen Form des kollaborativen Arbeitens.

Sowohl die Mehrheit der Lehrer (53 Prozent) als auch der Schüler (59 Prozent) beurteilen eine solche Form der Vermittlung des Lehrstoffes als interessant bzw. sehr interessant. Die Mehrheit der Schüler (52 Prozent) und 44 Prozent der Lehrer würden die Einführung von Scrum4Schools an den deutschen Schulen begrüßen.

„Mit agilen Methoden, wie sie in der Wirtschaft längst gesetzt werden, können wir es Kindern ermöglichen, Lernziele besser und schneller zur erreichen. Gleichzeitig lassen sich damit Soft Skills wie Teamwork, Eigenverantwortung und Selbstorganisation fördern. Das erhöht langfristig nicht nur die Zufriedenheit im schulischen Bereich, sondern auch die Motivation der einzelnen Schüler“, so Boris Gloger, Gründer und Geschäftsführer borisgloger consulting.

Der Teufel trägt Joggingschuhe

Steigender Wettbewerb und immer stärkere Einsparungen führen dazu, dass Projekte kostengünstiger, schneller und mit weniger Personalaufwand durchgeführt werden müssen. Dies hat zur Folge, dass sich deutsche Manager Burnout gefährdet sehen. Doch wie ist dieses immense Arbeitspensum noch zu schaffen? Es ist Zeit für einen Systemwechsel!

Mein Scrum ist kaputt #66: Selbstorganisation fördern … führen …?! (Podcast)

Selbstorganisation ist im Trend, doch was bedeutet diese überhaupt? Wie kann man Selbstorganisation im Unternehmen fördern und führen?

Boris Gloger – XING Spitzenwriter – die besten Publisher 2018

XING zeichnet zum ersten Mal die besten Publisher des Jahres als „XING Spitzenwriter 2018“ aus. 40 Insider, 5 Klartext-Autoren und 5 Medienmarken haben die XING Mitglieder im vergangenen Jahr besonders begeistert.

Warum macht agiles Arbeiten Führungskräfte glücklich?

Führungskräfte in deutschen Unternehmen fühlen sich super, sagt eine aktuelle Studie. Mehr als 80 Prozent der Führungskräfte bewerten agile Arbeitsmethoden als positiv. Warum hier ein Zusammenhang besteht.

Manager arbeiten immer kürzer

Work-Life-Balance ist auch für die Chefs unverzichtbar. Besonders die Jungen wollen früher Feierabend machen und keine Überstunden schieben.

Studie: Deutsche Manager treten kürzer

Baden-Baden, 23. Oktober 2018 – Deutsche Manager sind immer weniger bereit, lange zu arbeiten. Arbeitszeiten von 50 Stunden und mehr pro Woche wollen nur noch fünf Prozent der Führungskräfte akzeptieren, 50 Prozent der Manager streben sogar eine Wochenarbeitszeit bis maximal 39 Wochenstunden an. Das ergab eine Studie der Management-Beratung borisgloger consulting und Prof. Erika Regnet von der Hochschule Augsburg unter mehr als 500 Fach- und Führungskräften. Jüngere Befragte wünschen sich signifikant häufiger kürzere Wochenarbeitszeiten als ihre älteren Kollegen. 

Deutsche Führungskräfte arbeiten deutlich weniger als noch vor drei Jahren, das legt die Studie „Best Agers in der deutschen Wirtschaft“ offen. Im Vergleich zur Vorgängerstudie arbeiten deutsche Fach- und Führungskräfte signifikant kürzer als noch 2015. Zwar machen 80 Prozent der Fach- und Führungskräfte weiterhin regelmäßig Überstunden, doch überlange Arbeitszeiten werden zunehmend auch von Managern abgelehnt: Während 2015 noch 31 Prozent mehr als 50 Stunden pro Woche für ihren Job investierten, tun dies drei Jahre später nur noch 19 Prozent. Verantwortlich dafür ist die jüngere Generation der Führungskräfte: 53 Prozent der unter 35-Jährigen arbeiten derzeit 40 bis 44 Stunden, wohingegen bei den über 40-Jährigen nur 36 Prozent mit solch moderaten Überstunden auskommen, 45 Prozent dieser Altersgruppe arbeiten regelmäßig mehr als 45 Stunden. 

Diesen Trend bestätigen auch die geplanten Arbeitszeiten der jüngeren Führungskräfte (unter 35 Jahre): Zwei Drittel wünschen sich eine reguläre Arbeitszeit von bis zu 39 Wochenstunden, weitere 24,3 Prozent wollen lediglich moderate Überstunden bis zu 44 Wochenstunden akzeptieren. Einen großen Unterschied zwischen den Führungskräften unterschiedlicher Generationen gibt es auch beim Thema Work-Life-Blending, also der Entgrenzung von Freizeit und Arbeit. 27 Prozent der Jüngeren finden eine mangelnde Trennung von Arbeit und Freizeit schlecht, die Wertung fällt in dieser Altersgruppe am kritischsten aus. Die Jüngeren arbeiten auch weit weniger am Abend (57,5 Prozent nie oder sehr selten) und am Wochenende (67,2 Prozent nie oder sehr selten). 

 Schlechte Luft im Meeting-Raum 

Der größte Zeitfresser im Manageralltag sind – generationsübergreifend – die Meetings. Das Volumen hat sich trotz zunehmender Digitalisierung weiter vergrößert. Bei rund 58 Prozent der Befragten machten Konferenzen 2015 zwischen 25 und 75 Prozent des Arbeitstages aus. 2018 ist diese Zahl bereits um 11 Prozentpunkte auf 69 Prozent gestiegen. Da nebenher aber auch das Tagesgeschäft zu erledigen ist, wünschen sich zwei von drei Managern effizientere Meetings und jeder Dritte kürzere Meetings. Die Befragten geben den wesentlich effizienteren agilen Organisationsmethoden wie Scrum oder Kanban daher die Bestnote: 82,2 Prozent bewerten diesen Arbeitstrend sehr positiv. 

„Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass jüngere Generationen signifikant mehr auf eine ausreichende Work-Life-Balance achten. Es liegt also an einem neuen Bewusstsein der Generation Y. Obwohl die jüngere Generation virtuos im Umgang mit den Produkten der Digitalisierung ist und das Home Office schätzt, will sie eine klare Trennung von Arbeit und Freizeit. Ältere Generationen sind dagegen stärker zu Überstunden und Arbeit am Abend bereit. Offen ist, ob die Jüngeren 

konsequent bleiben, wenn sie in Top-Managementpositionen kommen oder nur diejenigen befördert werden, die zu ständigen Extrameilen bereit sind“, erläutert Prof. Dr. Erika Regnet, Dozentin für Personal und Organisation an der Fakultät für Wirtschaft der Hochschule Augsburg. 

„Die Ergebnisse spiegeln auch unsere Erfahrungen vor Ort in den Unternehmen wieder. Die Tage der Führungskräfte sind mit unzähligen, ineffektiven Meetings gefüllt. Durch agile Methoden können diese Meetings radikal gekürzt werden. Sie verfolgen eine klare Agenda und sind damit – trotz ihrer Kürze – effizienter. Unter New Work verstehen die meisten nur absolute Flexibilität und Home Office. Eigentlich geht es aber darum, uns mit den Möglichkeiten der Digitalisierung zu organisieren, statt wie in Zeiten der Industrialisierung zu arbeiten. Vor allem die jüngeren Generationen haben das erkannt“, so Boris Gloger, Gründer und Geschäftsführer borisgloger consulting. 

 

Über borisgloger consulting

Die borisgloger consulting GmbH mit Sitz in Baden-Baden gehört in der DACH-Region zu den führenden Managementberatungen im Bereich des agilen Change-Managements und der agilen Produktentwicklung. Auf Basis agiler Methoden wie Scrum, Kanban und Design Thinking unterstützt das Consulting-Unternehmen seine Kunden bei Innovations- und Transformationsprozessen. Gründer und Geschäftsführer Boris Gloger ist der weltweit erste Certified Scrum Trainer und hat über 5000 Manager bzw. Projektteams in diesem iterativen Vorgehensmodell geschult.

Die 2008 gegründete borisgloger consulting GmbH beschäftigt derzeit 60 Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen beispielsweise Audi, AutoScout24, Commerzbank, Deloitte Digital, FTI, FriendScout24, Huk Coburg und ImmobilienScout24.

Mehr Informationen unter www.borisgloger.com”

 

Über Prof. Dr. Erika Regnet
(Professorin für Personalmanagement an der Hochschule Augsburg) 

Prof. Dr. Erika Regnet ist Autorin und Herausgeberin von neun Büchern sowie zahlreichen Fachartikeln. Sie ist Mitglied in der Jury zur Vergabe des Deutschen Personalwirtschaftspreises. 

Arbeitsschwerpunkte sind Lehre, Forschung und Beratungstätigkeiten auf den Gebieten Arbeitgeberattraktivität und Fachkräftesicherung, Personalentwicklung, Führungsverhalten, demographische Entwicklung und weibliche Fach- und Führungskräfte. 

Pressekontakt
Irene Walker
Ainmillerstraße 35
80801 München
i.walker@cocodibu.de
Fon 089/46 133 46-23 

Kontakt borisgloger consulting
Andrea Czapova
andrea.czapova@borisgloger.com
Fon 0175 29 65 077 

Kontakt Hochschule Augsburg
Prof. Dr. Erika Regnet
Tel.: 0821 – 5586-2921
erika.regnet@hs-augsburg.de

Boris Gloger über Mittelmanager in der Falle – Marathonlaufen erhöht den Druck nur noch mehr

Interview mit Unternehmensberater Boris Gloger, zur seiner Studie zusammen mit Erika Regnet, Professorin für Personal und Organisation an der Hochschule Augsburg.

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